Inhalte und Schutzbereiche einer Rechtsschutzversicherung

Durch eine Rechtsschutzversicherung haben Sie die Möglichkeit die Kosten zur Durchsetzung Ihrer gesetzlichen Rechte zu versichern. Das ist sinnvoll, da bei einem Gerichtsprozess schnell sehr hohe Kosten anfallen können. Übernommen werden die Kosten im Rahmen von Gerichtsprozessen, Verwaltungsverfahren bei Behörden (ggf. nur im Verkehrsrecht) und teilweise auch die Kosten für alternative Schlichtungsverfahren bzw. Schiedsverfahren.

Auswahl der versicherten Lebensbereiche:

Wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung abschließen, dann müssen Sie festlegen welche Lebensbereiche abgedeckt werden sollen. Unterteilt wird nach Privat- bzw. Berufsrechtsschutz, dem Verkehrsrechtsschutz sowie Mieter- & Vermieterrechtsschutz. Dabei muss fast immer ein Privatrechtsschutz bzw. bei einigen Anbietern ein Berufs- und Privatrechtsschutz als “Basis” vereinbart werden. Auf einen Verkehrsrechtsschutz sollten Sie nur verzichten, wenn Sie sehr wenig mit dem Auto oder einem anderen Kraftfahrzeug unterwegs sind. Natürlich gilt der Rechtsschutz immer nur für die Fälle die inhaltlich in den Lebensbereich fallen, für den auch ein Schutz vereinbart wurde. Geschützt sind dann immer alle im Versicherungsvertrag aufgeführten Leistungsarten.

Rechtsschutzversicherungen unterscheiden bei Ihren Tarifen zwischen Angestellten und auf der anderen Seite Selbständigen & Firmen. Angestellte erhalten aufgrund der geringeren rechtlichen Risiken etwas günstigere Beiträge. Auch für den privaten Bereich müssen sich Selbständige als solche versichern.

Die versicherten Rechtsbereiche (Rechtsschutzarten)

Je nach versichertem Lebensbereich (Berufs-, Privat-, Wohn- und Verkehresrechtsschutz) sind die folgenden Rechtsschutzarten enthalten: Rechtsschutz im Bereich des Arbeits-, Vertrags- und Sachenrechts sowie Fragen des Schadensersatzes. Wohnungsrechtsschutz, Steuer- und Sozialrecht vor Gerichten. Verwaltungsrechtsschutz in Verkehrssachen, Disziplinar-, Standes-, und Strafrechtsschutz sowie Ordnungswidrigkeiten Rechtsschutz.

Die genannten Rechtsschutzarten gelten immer nur für die abgesicherten Lebensbereiche. Zu beachten ist, dass viele Rechtsschutzversicherungen bei gerichtlichen Auseinandersetzungen des Familien-, Lebenspartnerschafts- und Erbrechts keine Kosten übernehmen, sondern nur die Kosten einer juristischen Beratung tragen. Einen verlässlichen Überblick über die einzelnen Rechtsbereiche lassen sich den AGB der entsprechenden Versicherung entnehmen.

Wartezeiten und weitere Einschränkungen

Für gewisse Streitigkeiten besteht eine 3-monatige Wartefrist nach dem Abschluss der Versicherung. Innerhalb dieses Zeitraums eingetretene Rechtsschutzfälle sind nicht durch die Versicherung abgedeckt. Prinzipiell gilt das auch für alle Streitfälle, die bereits vor Versicherungsbeginn eingetreten sind. Damit die Versicherung leistet, muss zudem eine realistische Aussicht auf Erfolg bestehen. Lehnt die eigene Rechtsschutzversicherung eine Leistung ab, dann kann ein Schlichtungsausschuss angerufen werden, der diese Entscheidung überprüft. In einigen Rechtsschutz-Policen ist eine Versicherungssumme enthalten, welche die Höchstgrenze für die Kostenübernahme pro Rechtsschutzfall angibt. Alle die durch den Rechtsschutz-Vertrag geschützt sind, können einen Schutz nicht gegeneinander in Anspruch annehmen und natürlich auch nicht für Rechtsverfahren gegen den Versicherungsanbieter.

Was bedeutet Selbstbeteiligung im Schadensfall?

Eine Selbstbeteiligung ist zwar nur ein geringer Betrag im Vergleich zu den durchschnittlichen Kosten eines Prozesses, stellt aber aus Sicht der Anbieter sicher, dass es nicht zu Auseinandersetzungen kommt “weil man ja ohnehin versichert ist” und keine weiteren Kosten erwarten muss. Immer häufiger anzutreffen sind Tarife mit einer im Zeitverlauf abnehmenden Selbstbeteiligung. Werden eine gewisse Zeit keine Leistungen beansprucht, dann sinkt der anfänglich vereinbarte Selbstbehalt bei dieser Variante immer weiter ab, bis letztlich im Schadensfall keine Zuzahlung mehr notwendig ist. Möglich ist es auch einen Tarif vollkommen ohne eine Selbstbeteiligung abzuschließen.

Versicherter Personenkreis und räumlicher Geltungsbereich

In räumlicher Hinsicht gilt der Rechtsschutz in Deutschland und in aller Regel auch innerhalb der europäischen Grenzen ohne Einschränkungen. In anderen Ländern hingegen existieren meist Einschränkungen bei Leistungshöhe und hinsichtlich der maximalen Aufenthaltsdauer bzw. ein Ausschluss für Geschäftsreisen. Generell gilt der Rechtsschutz für den Versicherungsnehmer und für den Partner sofern er in den Versicherungsschein eingetragen wurde. Automatisch sind der Ehepartner oder eingetragene Lebenspartner und die minderjährigen Kinder mitversichert. Über das 18. Lebensjahr sind Kinder (je nach Anbieter) bis zum 25. Lebensjahr versichert, sofern Sie nicht verheiratet sind und kein eigenes Einkommen besitzen.

Die günstigsten Tarife erhalten Sie online

Eine Rechtsschutzversicherung finden Sie am bequemsten mit einem Online-Vergleich. Nutzen Sie hierfür einen im Internet verfügbaren Rechtsschutz Online-Vergleichsrechner. So erhalten Sie schnell und zuverlässig einen aktuellen Tarifüberblick und meist sogar günstige Sonderkonditionen von renommierten Versicherungsanbietern.

Sorglos abgesichert mit einer privaten Krankenversicherung

Es ist schon nicht einfach mit der Wahl des richtigen Versicherungsschutzes. Fehlt einem nichts, wird kaum darüber gesprochen. Tritt jedoch ein Krankheitsfall ein, so stellt der eine oder andere schnell fest, dass die Versicherungsleistungen eventuell nicht ausreichen, um das gesamte Krankenbild optimal abzudecken. Nun sei es nicht jedem gegönnt eine private Krankenversicherung abzuschließen, denn diese ist an bestimmte Bedingungen geknöpft.

Wer im Jahr weniger als 47700,- Euro brutto verdient ist automatisch von seinem Arbeitgeber bei einer gesetzlichen Krankenversicherung als Mitglied gemeldet. Ein Wechsel in eine private Krankenversicherung ist nicht möglich. Ein Selbständiger, Freiberufler, Beamter, als auch Arbeitnehmer mit einem Bruttojahresverdienst über 47700,- Euro kann jederzeit einen Wechsel in eine private Krankenversicherung vornehmen. Ein späterer Wechsel wieder zurück bei gleichem Verdienst ist nicht möglich, nach dem Motto: „Schluss, Aus, Vorbei“. Dieser Zustand kann eintreffen bei einem altersmäßig zu hohen Einstieg, verbunden mit der Absicherung der ganzen Familie. Hier können schnell erhöhte Kosten auf dem Versicherungsnehmer zukommen.
Bei einer Einzelperson wird mit der privaten Krankenversicherung nicht nur der Beitrag günstiger, sondern auch die Leistung schon im Standardbereich wesentlich besser.

Anders als bei der gesetzlichen Krankenversicherung bestimmt der Versicherungsnehmer bei der privaten Krankenversicherung sein persönliches Paket selbst. Je nach Arbeitsintensität können die einzelnen Leistungsträger und Tarife dem Risiko im Job angepasst sein. Werden keine gesonderten Ansprüche an die private Krankenversicherung gestellt, ist der Mitgliedsbeitrag extrem gering. Möchte der Versicherungsnehmer im Ernstfall optimal abgesichert sein, ist die private Krankenversicherung im Vergleich immer noch deutlich preiswerter als die gesetzliche. Durch die Einbeziehung einer gewissen Selbstbeteiligung im Schadensfall wird der Mitgliedsbeitrag weiterhin geschmälert.

Was gibt es noch für Vorteile?

Kaum Wartezeiten beim Arzt, freie Arztwahl. Freie Krankenhauswahl inklusive Chefarzt und Behandlung in einem Ein â€oder Zweibettzimmer, Erstattung aller Medikamente, der Arzt muss nicht auf sogenannte „No Name Produkte“ zurückgreifen. Heilpraktiker â€und Akupunktur- Behandlung gehört schon zum Standard einer privaten Krankenversicherung. Nach dem Motto: „Weg von der Kassenbrille“ ist auch hier die Erstattung wesentlich höher. Höhere Kostenbeteiligung bei Zahnersatz und sehr wichtig für alle, die gerne verreisen: Versicherungsschutz in ganz Europa, teilweise sogar weltweit.

Die Risikolebensversicherung

Menschen, die ihre Familie auch nach ihrem Tod absichern wollen, greifen gern zu einer Lebensversicherung. Im Versicherungsfall überweist die Versicherungsgesellschaft dann an die Hinterbliebenen bzw. die im Versicherungsvertrag genannte Person die bereits bei Vertragsabschluss vereinbarte Versicherungssumme zuzüglich der Überschussanteile.

Die günstigste Form der Lebensversicherung ist die Risikolebensversicherung, die lediglich das Todesfallrisiko absichert. Bereits mit geringen Beträgen können Menschen hiermit ihre Angehörigen finanziell absichern, was gerade bei vorhandenen Krediten notwendig ist. Die Höhe der jeweiligen Todesfallsumme kann bei der Risikolebensversicherung individuell vereinbart werden. Beachtet werden sollten dabei unter anderem noch offene Kreditsummen sowie weitere, noch vorhandene Verbindlichkeiten.  Um nach dem Todesfall des geliebten Menschen keine finanziellen Probleme zu haben, sollte die Versicherung zusätzlich auch Teile des Einkommens abdecken, mindestens zwei Nettojahresgehälter sind üblich.

Die Risikolebensversicherung kann in verschiedenen Varianten abgeschlossen werden. Dies ist zum einen die klassische Risikolebensversicherung, deren Versicherungssumme während der Laufzeit konstant bleibt. Dem gegenüber steht die Risikolebensversicherung mit fallender Versicherungssumme, die besonders als Kreditabsicherung beliebt ist. Bei dieser Form der Versicherung sinkt die zur Auszahlung kommende Versicherungssumme in dem Maße, in dem die Kreditschuld sinkt. Vorteilhaft bei dieser Form der Versicherung ist, dass sich nicht nur die Versicherungssumme, sondern auch die Beiträge entsprechend reduzieren.

Ehepaare oder auch Geschäftspartner, die sich mit Hilfe einer Lebensversicherung gegenseitig absichern wollen, können auch auf die Risikolebensversicherung für verbundene Leben zurückgreifen. Diese Versicherung greift bereits dann, wenn einer der versicherten Personen verstirbt und überweist die Versicherungssumme an den jeweils Überlebenden.

Die Höhe der Versicherungsprämie, die Versicherte für die Risikolebensversicherung bezahlen, orientiert sich maßgeblich an der Höhe der gewählten Versicherungssumme, am Alter sowie am Geschlecht. Anhand von versicherungsmathematischen Berechnungen wird dabei die Wahrscheinlichkeit eines Todesfalls ermittelt. Aber auch eventuell vorhandene Vorerkrankungen oder chronische Erkrankungen sowie die Tatsache, ob der Antragsteller Raucher ist, können Einfluss auf die Prämienberechnung nehmen. Um Kenntnis hierüber zu erlangen, sind in jedem Versicherungsantrag Gesundheitsfragen enthalten, die vom Antragsteller wahrheitsgemäß zu beantworten sind.

Regelmäßig wünschen die Versicherungsunternehmen auch, dass Antragsteller ihre Ärzte von der Schweigepflicht entbinden, um genaue Informationen über Vorerkrankungen zu erhalten. Sind die jeweiligen Erkrankungen lebensbedrohlich, kann dies sogar zu einer Ablehnung der Vertragsannahme seitens der Versicherung führen. Um die Risikolebensversicherung zu niedrigen Konditionen nutzen zu können lohnt es sich, diese möglichst frühzeitig abzuschließen.

Günstige Kfz Versicherung online abschließen?

Zur Zulassung eines Fahrzeuges ist die Deckungskarte für eine Kfz Versicherung zwingend erforderlich. Die Beitragsgestaltung dieser Pflichtversicherung ist in Deutschland sehr unterschiedlich durch die unterschiedlichen Konditionen der Anbieter.

Zusätzlich zur Autohaftpflichtversicherung bieten die Versicherungsgesellschaften direkt für Fahrzeuge die Teil- und Vollkaskoversicherung, sowie die Insassenversicherung und die Verkehrsrechtsschutzversicherung an. Welche dieser freiwilligen Versicherungen abgeschlossen werden, hängt in erster Linie vom Wert des Fahrzeuges ab. Besonders bei Neuwagen, und bei Autos, die finanziert werden, sollte der Besitzer die Teil- und Vollkaskoversicherungen abschließen.

{t4tcontent id=332}

Die Fahrzeughaftpflichtversicherung tritt für vom Fahrzeugführer verursachte Personen- und Sachschäden ein. Ihre Beiträge sind prozentual aufgebaut. Ein Fahranfänger beginnt im Durchschnitt mit 240 Prozent des üblichen Beitragssatzes. Je nach Anzahl der schadensfreien Fahrtzeit ergeben sich Schadensfreiheitsklassen, so dass ein erfahrener Autofahrer nur noch 30 Prozent des Beitragssatzes zu tragen hat.

Diese Schadensfreiheitsklassen werden auch bei der Vollkasko zur Beitragsermittlung angewandt. Die Vollkaskoversicherung ist eine Kfz Versicherung, die für vom Fahrzeugführer verursachte Schäden am eigenen Fahrzeug aufkommt.

Die Beiträge der Teilkaskoversicherung sind dagegen nicht in Schadensfreiheitsklassen eingestuft, sondern ergeben sich aus der Höhe der gewählten Selbstbeteiligung und weiteren Faktoren. Die Beiträge zur Teilkasko sind günstig. Diese sinnvolle Versicherung tritt vor allem für Schäden am eigenen Fahrzeug durch Unwetter, Haarwild und Glasschäden ein.

Vor der Zulassung des Fahrzeuges sollte sich der Fahrzeugbesitzer umfassend über die verschiedenen Angebote der Versicherungsgesellschaften informieren. Schnell wird er bemerken, dass bei Vertragsabschluss über das Internet deutliche Preisvorteile möglich sind, da Diese durch den Verzicht auf Außendienstmitarbeiter und fehlende Filialen, die dadurch ersparten Finanzmittel direkt an die Kunden weitergeben können.

Vor dem Abschluss einer günstigen Autoversicherung hat der Kunde die Möglichkeit, sich über die Beitragsrechner auf den Internetseiten den Beitrag berechnen zu lassen. Dazu sind die Typennummer und die Schlüsselnummer des Fahrzeuges erforderlich. Weiterhin wird die Region, in der das Fahrzeug zugelassen wird, sowie die jährliche Fahrleistung erfragt. Durch die gut geführten Menüs ist es schnell möglich, sich bei einer Online Kfz Versicherung den entsprechenden Beitrag berechnen zu lassen. Falls der Kunde mit diesem Angebot zufrieden ist, besteht die Möglichkeit den Vertrag online abzuschließen, und sich damit erhebliche Preisvorteile zu sichern.

Private Zahnzusatzversicherung

Der Staat reduziert die Leistungen in der gesetzlichen Krankenversicherung immer weiter und deswegen wird die private Vorsorge immer wichtiger. Mit einer privaten Zahnzusatzversicherung lässt sich das finanzielle Risiko eingrenzen, wenn Zahnersatz benötigt wird.

Die gesetzliche Krankenversicherung zahlt lediglich einen Zuschuss in Höhe von 50% zum Regelsatz. Dieser Regelsatz wird allerdings nur recht selten erreicht, meistens liegen die Kosten für guten Zahnersatz deutlich höher. Hier hilft dann die private Zahnzusatzversicherung aus, sie übernimmt einen weiteren Teil oder sogar komplett alle Kosten, die durch den Zahnersatz entstehen.

In der privaten Zahnzusatzversicherung gibt es viele verschiedene Tarife, die sich hauptsächlich in der Höhe der Zuzahlung unterscheiden. Es gibt Tarife, die einen festen Prozentsatz der Rechnung übernehmen, es gibt aber auch Tarife in der privaten Zahnzusatzversicherung, die den Betrag, den die gesetzliche Krankenversicherung zahlt, noch einmal verdoppeln.

Grundsätzlich ist es erst einmal egal, welcher Tarif gewählt wird, jede Form der Zusatzvorsorge ist richtig. Die private Zahnzusatzversicherung ist außerdem nicht einmal teuer, die meisten Tarife kosten weniger als 5 Euro im Monat, je nach Alter und Geschlecht des Versicherungsnehmers.  Wenn dann Zahnersatz notwendig wird, leistet die private Zahnzusatzversicherung einen großen Anteil der Selbstbeteiligung des Versicherungsnehmers und so lohnen sich selbst zehn Jahre Beitragszahlung, auch wenn nichts passieren sollte. Außerdem ist der Beitrag niedriger, je früher man mit der privaten Zahnzusatzversicherung beginnt, erst in einem recht hohen Alter werden die Beiträge deutlich teurer.

Eine private Zahnzusatzversicherung lohnt sich für jeden, der zwangsweise oder freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert ist und hilft dabei, wirklich den Zahnersatz zu bekommen, den man möchte.

Günstige Rechtsschutzversicherung

Die Rechtsschutzversicherung ist eine freiwillige Versicherung, die es entweder für Privatpersonen oder für Unternehmen gibt. Sie sichert die Kosten für einen Rechtsstreit ab, allerdings nicht in allen Bereichen, sondern nur in einigen speziellen. Durch die Spezialisierung senkt sich die Prämie aber auf ein humanes Niveau ab. Es gibt verschiedene Deckungspakete, die von den Versicherern angeboten werden, meistens gibt es eine reine Verkehrs-Rechtsschutzversicherung, eine Privat-Rechtsschutzversicherung, eine Berufs- und eine Grundstückseigentum-Rechtsschutzversicherung. Diese werden auch in kombinierbaren Paketen angeboten.

Auch wenn die Rechtsschutzversicherung in vielen Ratgebern eher eine untergeordnete Rolle spielt, kann sie sich durchaus lohnen. Menschen geraten in viele Situationen, in denen eine Unterstützung durch einen Rechtsanwalt sinnvoll wäre, aber eine große Anzahl kann sich diese Unterstützung schlicht und einfach nicht leisten. Ein häufig vorkommendes Beispiel ist die Kündigung am Arbeitsplatz aus fragwürdigen Gründen. Wenn die Kündigung nicht rechtens erscheint, springt die Rechtsschutzversicherung ein und zahlt die Kosten für eine Klage vor dem Arbeitsgericht. Der Anwalt darf dabei frei gewählt werden. Je nach Versicherer gibt es aber Vertragsanwälte, bei denen keine oder weniger Selbstbeteiligung anfällt. Noch häufiger gibt es Streitigkeiten nach Verkehrsunfällen oder Verkehrs-Ordnungswidrigkeiten. Wenn der gegnerische Haftpflichtversicherer nach einem Unfall nicht zahlen will, bezahlt die Rechtsschutzversicherung den Anwalt, um die eigenen Ansprüche geltend zu machen.

Außerdem werden die Kosten für einen Rechtsstreit oftmals unterschätzt.Die Kosten für einen Rechtsstreit berechnen sich nach dem Streitwert der Auseinandersetzung. Ein typisches Beispiel wäre Schmerzensgeld nach einem Unfall, bei dem es um eine Schmerzensgeldklage von 1.000 Euro geht. Wenn beide Seiten einen Anwalt nehmen, entstehen Gebühren von ca. 700 Euro, so dass sich ein Streit mit unklarem Ausgang ohne Rechtsschutzversicherung prinzipiell gar nicht lohnt. Die Rechtsschutzversicherung übernimmt allerdings keine aussichtslosen Fälle, es besteht kein Versicherungsschutz für Streitigkeiten mit sehr geringen bis gar keinen Erfolgschancen. Die Rechtsschutzversicherung ist sicherlich nicht die günstigste Versicherung, aber für Privatpersonen und Unternehmen eine sehr sinnvolle Absicherung.

Private Haftpflichtversicherung – Nicht Pflicht aber wünschenswert

Die private Haftpflichtversicherung gehört zu den wichtigsten Versicherungen überhaupt, aber nur knapp 60% aller Deutschen haben eine private Haftpflichtversicherung abgeschlossen. Laut dem §823 BGB ist jeder Einwohner Deutschlands einem Dritten zu Schadensersatz verpflichtet, wenn er das Eigentum, die Gesundheit oder ein anderes Recht dieser Person verletzt und das in unbegrenzter Höhe ein Leben lang.Hier kommt die private Haftpflichtversicherung ins Spiel, sie reguliert berechtigte Ansprüche und wehrt unberechtigte ab (sog. Passiver Rechtsschutz). Die Auswahl der passenden privaten Haftpflichtversicherung sollte nicht nur nach dem Preis erfolgen, es gibt einige Kriterien, die der Versicherer auf jeden Fall erfüllen sollte.

Die Deckungssumme einer privaten Haftpflichtversicherung liegt im Marktdurchschnitt bei 3-5 Millionen Euro, es gibt inzwischen aber auch Anbieter, die 10 oder sogar 15 Millionen Deckungssumme bieten und das für einen sehr geringen oder gar keinen Mehrbeitrag. Je höher die Deckungssumme ist, desto besser ist der Versicherungsnehmer abgesichert, wenn es tatsächlich zu einem hohen Schaden kommen sollte, da der Versicherungsnehmer der privaten Haftpflichtversicherung alle Kosten oberhalb der Deckungssumme selbst tragen muss. Auf eine Selbstbeteiligung sollte nach Möglichkeit bei der privaten Haftpflichtversicherung ebenfalls verzichtet werden, die Beitragsunterschiede sind minimal.

Ansonsten kommt es ganz auf die individuellen Voraussetzungen des Versicherungsnehmers an. Viele Versicherer integrieren bereits eine Bauherrenhaftpflicht für kleinere Bauvorhaben in ihre private Haftpflichtversicherung und das ohne Zusatzbeitrag, andere bieten eine integrierte Gewässerschadenhaftpflicht an. Diese sind natürlich nur sinnvoll, wenn entsprechende Anlagen bei dem Versicherungsnehmer vorhanden sind. Auf jeden Fall mitversichert sollte der Verlust von privaten fremden und Arbeitsschlüsseln sein, diese Kosten werden oftmals unterschätzt. Wenn bei einem Schlüsselverlust ein größerer Betrieb seine komplette Schließanlage austauschen muss, geht der Schaden schnell in den fünfstelligen Bereich.

Vergleich private Haftpflichtversicherung

Angebot billige Autoversicherung – wohin wechseln?

Das näher rückende Ende des Jahres bietet Autofahrern eine gute Gelegenheit, sich nach einem Angebot für eine billige Autoversicherung umzusehen. Bei dem nur zum Jahresausklang möglichen Wechsel gilt es jedoch einiges zu beachten, um sichergehen zu können, dass man sich wirklich für den lohnenswertesten KFZ-Versicherer entscheidet.

Der Konkurrenzkampf um die besten Preise hat auch vor der Versicherungsbranche nicht Halt gemacht. Davon profitiert zwar der Verbraucher, muss aber dafür mit dem Nachteil der Unübersichtlichkeit der Angebote leben. Ihre Vielzahl macht eine Auswahl oft nicht leicht, doch ein genauer Blick kann einem Autohalter unter Umständen viel Geld sparen. Die Kriterien einer günstigen Autoversicherung fallen je nach Wohnort, Region, Autotyp, dem Alter des Wagenhalters, dem Fahrverhalten und der Fahrhäufigkeit ganz unterschiedlich aus. Es empfiehlt sich daher, sich zum Beispiel über eine Versicherungsdatenbank oder Suchmaschine im Internet einen ersten Eindruck über die individuellen Möglichkeiten zu verschaffen, die anschließend in einem Telefonat mit dem Versicherer persönlich abgeklärt werden sollten.

{t4tcontent id=332}

Wie stets gilt es aufs Kleingedruckte zu achten. Zwar bieten heute viele Versicherer auch bei ihren Angeboten für billige Autoversicherungen angemessene und ausreichende Leistungen an. Oft schränken Klauseln aber etwa den Umfang der Schadensdeckung bei Fahrlässigkeit oder Diebstahl ein und binden den Fahrzeughalter an bestimmte Werkstätten. Auch Tierschäden und Folgen von Naturkatastrophen werden bei manchen Angeboten für günstige Autoversicherungen von den Leistungen des Versicheres ausgeklammert. Die Stürme und Überschwemmungen der letzten Jahre zeigen aber, dass auch dieser Punkt unter Umständen bei der Entscheidung für eine günstige KFZ-Versicherung nicht vernachlässigt werden sollte.

Letztlich entscheiden die individuellen Voraussetzungen des Fahrzeughalters über die besten Angebote für billige Autoversicherungen. Eine Garage oder ein Stellplatz, ein bei Langfingern unbeliebter Fahrzeugtyp, die seltene Nutzung des Wagens und langjährige unfallfreie Fahrt können bares Geld wert sein. Jeder einzelne Aspekt sollte genau überdacht und dem potentiellen Versicherer mitgeteilt werden. Dann steht einer günstigen, sicheren Fahrt ins nächste Jahr bald nichts mehr im Weg.

Tarifrechner KFZ-Versicherungen

Günstiger Kredit und Finanzierung