Stevia Rebaudiana – Stevia Süßstoff

Als Stevia wird ein pflanzlicher Stoff bezeichnet, der auf Grund seiner starken Süßkraft zum Süßen von Speisen genutzt wird. Der Einsatz von Stevia ist jedoch begrenzt, da dieser Süßstoff nicht als Zusatz für Lebensmittel in der Lebensmittelindustrie eingesetzt werden darf.
Generell ist erwiesen, dass Stevia, wegen der chemischen Zusammensetzung ebenfalls als Diterpenglykosid Steviosid bezeichnet, frei von gesundheitsschädigenden Substanzen ist. Es bleibt somit jedem Nutzer selbst überlassen, ob er Stevia im häuslichen Gebrauch verwendet.

Stevia wird aus den Pflanzenteilen der Stevia rebaudiana gewonnen. Dieses tropische Gewächs ist dadurch gekennzeichnet, dass insbesondere die Blätter reichlich mit diesem Süßstoff ausgestattet sind. Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass der Extract eine wesentlich höhere Süßintensität als herkömmlicher Zucker besitzt und zugleich vorbeugend gegen Karies wirkt. Darüber hinaus können auch zuckerkranke Menschen die Süßkraft der Stevia unbedenklich nutzen. Grundsätzlich wird die süßende Wirkung durch sogenannte Glykoside erzeugt, die Zuckermoleküle darstellen. Zu diesen Glykosiden gehören das Steviosid und die als Rebauniosid A und Rebauniosid C sowie Dulcosid A bezeichneten organischen Verbindungen.
Die Stevia rebaudiana hat ihre Heimat vorwiegend in der südamerikanischen Region und wird dort neben Zuckerrohr ebenfalls durch Kultivierung in Plantagen gezüchtet. Um die volle Süßkraft zu entfalten, genügt es, wenn einige Trockenblätter mit heißem Wasser überbrüht werden.

Eine ganz besondere Bedeutung besitzt die Süßkraft der getrockneten Blätter der Stevia im Zusammenhang mit einer kalorienarmen Ernährung im Rahmen einer Abnehmdiät. Stevia zeichnet sich dadurch aus, dass die Substanz im Gegensatz zu Zucker keine Kalorien besitzt und sich für eine kalorienreduzierte Ernährung eignet. Die zum Einsatz gebrachten Produkte, die aus der Stevia rebaudiana gewonnen werden, unterscheiden sich vielfach in deren Qualität und Zusammensetzung. Da die unbedenkliche Wirkung von Stevia auf den Organismus des Menschen noch nicht 100prozentig erwiesen ist, sollte beim Kauf von Stevia auf die Bestandteile und die Wertigkeit der einzelnen Erzeugnisse geachtet werden. Sicherheit darüber, ob es sich ausschließlich um Stevia handelt und ob die Qualität eingehalten wird, geben spezielle Zertifizierungen, welche dem seriösen Händler vorliegen sollten. Dies geben Auskunft über der Herkunft, die enthaltenen Substanzen und die Reinheit des Zuckers. Dieser Aspekt bezieht sich darauf, dass keine chemischen Zusatzstoffe oder untypische Substanzmischungen enthalten sind.
Häufig werden Erzeugnisse, die Stevia enthalten oder aus Stevia bestehen nicht in herkömmlichen Lebensmittelgeschäften gehandlet.

Der Husten und seine Symptome

Husten ist eine häufig auftretende Begleiterscheinung bei Erkältung und grippalem Infekt sowie anderer Erkrankungen der Atemwege. In der Alltagssprache steht der unspezifische Begriff Erkältung für eine akute Infektionskrankheit von Nase, Hals sowie der Bronchien. Husten, als Antwort auf die Reizung der Schleimhaut von Luftröhre (Trachea) und der Atemwege (Bronchien) , tritt auch bei chronischer Bronchitis, Keuchhusten und Asthma auf.

Der am häufigsten auftretende Husten ist jedoch der Erkältungshusten, der medizinisch als „akute Tracheobrochitis“ bezeichnet wird. Die Hustenauslöser sind meistens Viren. Die Übertragung von Mensch zu Mensch erfolgt auf Basis der Tröpfcheninfektion, durch Niesen und Husten. Neben der viralen Infektionen kann es noch zu einer bakteriellen Zusatzinfektion kommen, die mit Antibiotika behandelt werden sollte. Der Hustenreflex ist ein kontrollierter Schutzreflex zur Reinigung der Atemwege. Entsprechend der Art des Hustens, und wenn dieser zwei bis drei Tage anhält, werden den Hustenreiz stillende Medikamente (Antitussiva) oder Schleimlöser (Expektorantien) verabreicht.

Der Husten und seine zahlreichen Begleitsymptome

Der unangenehme Hustenreflex wird über Rezeptoren in der Bronchialschleimhaut und in den Atemwegen ausgelöst. Trifft ein „Husten-Reiz“, z.B. ein Schmutzpartikelchen oder Fremdkörper auf den Rezeptor, wird er von dort über Nervenbahnen an das „Hustenzentrum“ des Gehirns weitergeleitet. Überschreitet die Reizstärke einen gewissen Schwellenwert, folgt das Husten. Häufig verspüren die Betroffenen ein Kratzen im Hals. Während des Hustens können die Bronchien schmerzen und es kann sich in den Atemwegen vermehrt Schleim bilden. Zu den verstärkten Beschwerden zählen krampfartige Hustenanfälle sowie Gefühle von Brechreiz.

Der Erkältungshusten beginnt meist mit einem trockenen, nicht-produktiven Husten und ist leicht an den Schmerzen hinter dem Brustbein zu erkennen. Nach einigen Tagen geht der Erkältungshusten meist in den produktiven Husten über den Hustenreiz Schleim aus den Atemwegen heraus befördert wird. Ist der abgehustete Schleim weißlich, steckt dahinter in der Regel eine einfache Erkältung. Bei einem gräulich-grünen Aussehen des Schleims ist eine zweite Infektion durch Bakterien hinzukommen.

Meist tritt der Erkältungshusten nicht allein auf, sondern in Kombination mit Schnupfen, Hals-, Kopf- und Gliederschmerzen. Schwitzkuren und Kräuterbäder können sehr hilfreich sein. Kräutertees erleichtern das Abhusten und heiße Milch mit Honig sowie heiße Zitrone wirken lindernd. Kälteanwendungen sind bei Husten (ohne Fieber) nicht sinnvoll. Wichtig ist auch eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr von ca. zwei Litern pro Tag.

Mit einer Selbstmedikation sollte erst begonnen werden, wenn vom Arzt abgeklärt wurde, dass „nur“ ein Erkältungshusten vorliegt. Ganz anders ist der Verlauf bei einer chronischen Bronchitis deren begleitender Husten und Schleimauswurf meist in drei Monaten des Jahres auftritt und über zwei Jahre andauern kann. Diese Form des Hustens ist immer vom Arzt zu behandeln.

Saures Aufstoßen Sodbrennen

Produziert Ihr Körper zu viel Magensäure, müssen Sie nach den Mahlzeiten häufig sauer aufstoßen und leiden vielleicht auch an Magendrücken und Sodbrennen? Abhilfe schafft in solchen Fällen schnell und zuverlässig Buscogast gegen Sodbrennen.Es hemmt die Bildung von Magensäure langfristig und unterstützt so die Regeneration der Magenschleimhaut. Außerdem lindert es nächtliche Beschwerden und erleichtert das Durchschlafen. Auch lästige Nebenwirkungen wie Heiserkeit und Halsschmerzen verhindern Medikamente wie Buscogast gegen Sodbrennen erfolgreich.

Aber auch Sie selbst können eine langfristige Besserung Ihrer Beschwerden erzielen, wenn Sie sich an die folgenden Ernährungsregeln halten.

Sodbrennen Ernährung

Zunächst gilt es herauszufinden, welche Lebensmittel Ihnen Probleme bereiten, und welche Sie vertragen. Daher sollten Sie über einen gewissen Zeitraum ein Logbuch führen, in dem Sie die verzehrten Produkte und Ihre Beschwerden notieren.

Generell gilt: Essen Sie lieber mehrere kleine Mahlzeiten, als eine große.
Speisen Sie langsam und kauen dabei gründlich. So gelangt das Essen schon halb verdaut in den Magen.
Achten Sie auf fettarme, eiweißreiche Kost.

Meiden Sie Hülsenfrüchte und Kohlsorten wie Sauerkraut und Rotkohl, aber auch scharfe Gewürze und zu kalte oder zu heiße Lebensmittel.

Neben Kaffee wirken auch Alkohol und Süßigkeiten anregend auf die Säureproduktion des Magens.Nikotin beeinträchtigt den Muskel, der den Rückfluss des Mageninhalts in die Speiseröhre verhindert und fördert so Sodbrennen. Können Sie auf Kaffee nicht verzichten, trinken Sie ihn mit Milch oder Sahne. Dadurch wird er magenverträglicher.

Hilfreich ist es auch, überflüssige Pfunde abzubauen, denn diese drücken auf den Magen und reizen ihn. Versuchen Sie dazu, mehr Bewegung in Ihren Alltag einzubauen. Haben Sie hohes Übergewicht, kann bereits ein täglicher Spaziergang von 30 Minuten Dauer erste Erfolge bringen. Suchen Sie Gleichgesinnte. Bewegung in der Gruppe macht generell mehr Spaß und feste Termine helfen Ihnen, langfristig durchzuhalten.

Treten nach einem unvermeidlichen Festmahl dennoch wieder Beschwerden auf, hilft oft schon ein Glas kohlensäurearmes Mineralwasser oder Kräutertee aus der Apotheke. Beide verdünnen die Magensäure und spülen sie zurück in den Magen.
Ein Schnaps nach dem Essen fördert entgegen aller Gerüchte nicht die Verdauung, ein kleiner Spaziergang dafür umso mehr.